Kompetenz ist eine Frage der Erfahrung
Seit über 30 Jahren gab es in einem kleinen Ort südlich von München in der Nähe des Starnberger Sees drei Ladengeschäfte –
einen Metzger, eine Bank und… ein Klaviergeschäft. (Update 2016 – der Metzger ist weg…)
(Update 2019 – die Bank ist weg…)(Update 2026 – Ich schließe den Laden)
“Das wird gleich wieder weg sein”, sagten die Alteingesessenen am Stammtisch.
Ein paar Jahre später sagten Sie: “Das müssen wohl doch Spezialisten sein…”.
Richtig, Spezialisten für Klaviere und Flügel mit dem Gefühl für die Materie.
Ich bearbeite seit vielen Jahren gebrauchte Klaviere mit einer bestimmten Philosophie, die eigentlich ganz einfach ist.
“Früher war alles besser” ist ein nicht immer anzuwendender Spruch, aber auf viele alte Instrumente trifft das zu.
Von der Materialauswahl über das abgelagerte Holz bis hin zur Liebe zum Detail sind diese Tasteninstrumente früher für “die Ewigkeit” gebaut worden.
Nun das stimmt so nicht ganz – drei Generationen oder 100 Jahre stabile Funktion trifft das etwas genauer.
Wenn man das mit Klavieren der neuesten Produktion vergleicht, hergestellt in…
Wir wollen hier nicht den Stab über die Wegwerfgesellschaft von heute brechen,
(wir leben doch selber darin) wir weisen aber nachdrücklich auf die Unterschiede hin, die man im A-B-Vergleich findet.
Wenn Sie heute ein Klavier aus z.B. den Herstellungsjahren 1920-1930 klanglich einem neuen Instrument gegenüberstellen,
erkennt auch das ungeschulte Ohr einen unterschiedlichen Klang.
Und genau darauf kommt es mir an: Auf den Klang mit Seele.
Nach über 30 Jahren des Klavierstimmens (über 20.000 Instrumente)
ist mein Ergebnis:
Kompetenz ist eine Frage der Erfahrung
